listen2silence

Ein Projekt von Bettina Malik

Ich habe nichts zu sagen, nur zu zeigen.

Die Modelle sind still, die Umgebung laut. Sie enthüllen Mund und Nase und offenbaren Verletzlichkeit. Sie schweigen. Sie provozieren unsere Erwartung an Austausch, Kommunikation. Die Fotografien von Bettina Malik ermöglichen lange dort hinzuschauen, wo uns zur Zeit Begegnungen versagt sind. Das Antlitz als intimer Ort. Sehnsucht nach Berührung ohne Worte. Eines Tages legen wir unsere Masken ab.

Die Idee

Ein Projekt, das Verbundensein schafft, Menschlichkeit und Respekt in den Vordergrund stellt, über Grenzen und Gräben hinweg, jenseits von Meinungen, Nationalitäten, Hautfarbe, Parteizugehörigkeiten oder religiösen Überzeugungen.

Ein Planet, eine Menschheit, aber immer mehr Distanz, Isolation, mangelnde Umarmungen, fehlende Nähe, schwindende Vertrautheit. Wir müssen schönen Dingen in unserem Leben wieder mehr Raum schenken.
Im aktuellen Fotoprojekt „listen to silence“ kann jeder Teil EINES Projektes werden und damit seiner Verbundenheit Ausdruck verleihen.

Partizipativ & weltweit

Mit Fotos aus dem Archiv startet das Projekt während der Photoszene United Ende Mai 2021. Die über die Stadt verteilten Orte und das genaue Datum werden kurzfristig bekannt gegeben.

Alle sind eingeladen im Laufe des Jahres Teil dieses Projektes zu werden, egal ob Einzelpersonen, Unternehmen, Familien, alt oder jung, klein oder groß.
Fotografen sind außerdem eingeladen, aktiv daran mitzuwirken, ihre Archive zu durchforsten oder aktuelle Portraits beizutragen.

Referenz

Während ihres Studienaufenthaltes in Georgien 2020, als das öffentliche Leben still stand, entwickelte Bettina Malik ihre erste Foto-Installation für den Öffentlichen Raum. https://www.bettinamalik.com/look-into-my-eyes/

 

Bettina Malik

Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland verfolgt sie mehrere dieser Projekte. Auch möchte sie andere Kunst- und Kulturschaffende inspirieren, ihre Arbeiten im Öffentlichen Raum zu zeigen. Besonders in Zeiten, in den Kulturinstitutionen immer wieder geschlossen sind.

Derzeit ist sie auf der Suche nach Kooperationspartnern, die sie bei ihrem Vorhaben, Kunst im öffentlichen Raum zu zeigen, unterstützen.